Das ist kein Kindheitstraum, der irgendwann verblasst.
Das ist mein Ziel. Der Weltraum ruft — und ich antworte.
// warum das all?
Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern: Es war abends, der Himmel war klar, und jemand zeigte mir auf seinem Handy, wann die ISS überfliegt. Wir haben gezählt — und dann war da dieser helle Punkt, der lautlos über uns hinwegzog. 400 km darüber lebten und arbeiteten gerade Menschen.
In diesem Moment wusste ich: Da will ich hin.
Seitdem lese ich alles, was ich über Raumfahrt kriegen kann. ESA-Astronautenauswahl, Physik der Raketenantriebe, wie man in Schwerelosigkeit schläft, warum Muskeln im All abbauen und was das Artemis-Programm bedeutet.
„Der erste Blick auf die ISS am Nachthimmel war wie ein Schalter, der umgelegt wurde. Kein Kindheitstraum — ein Lebensplan."
// mein weg nach oben
// was mich fasziniert
// warum ich schon heute trainiere
// zahlen die ich auswendig kenne
// mission statement
17 Plätze bei 22.000 Bewerbungen. Die Chancen sind klein — aber nicht null. Und ich habe noch mehr als zehn Jahre, um mich auf diesen Moment vorzubereiten.
Jede Physikstunde, jede Schwimmrunde, jedes Pico-Projekt, jedes Cheerleading-Training — es ist alles Teil eines Plans, der größer ist als alles, was ich kenne.
„Die ISS fliegt jeden Tag über Alsbach-Hähnlein. Ich schaue jedes Mal rauf."— Nelli Vogel, 16 Jahre, Alsbach-Hähnlein